Bilokation

Bilokation

September 16, 2019 Erfahrungen 0

Im Remote Viewing wird oftmals von bilokalen Erscheinungen gesprochen.

  • Was ist das? Wie fühlt es sich an? Was kann man tun? –

Das Wort Bilokation bedeutet soviel, wie »Das Erscheinen eines Menschen an zwei oder mehr Orten« In der Fernwahrnehmung ist, es im Grunde genauso zu sehen. Durch die Aussendung eines Teiles von sich selbst in das »Informationsfeld«, »Matrix«, »Chronik« (oder wie man es persönlich gerne nennen möchte) wird etwas abgespalten. Diese Abspaltung von sich selbst wird in einen anderen »Raum« geschickt.

Während ein Viewer auf seinem Sessel verharrt und in einer Stunde eine Reise nach Schottland unternimmt, um sich ein Schloss genauer anzusehen, ist er automatisch ( zu einem gewissen Grad) bilokal. Allerdings ist es hier beabsichtigt. Er wird vom Monitor bewusst dorthin geleitet. Nach den ersten drei Stufen oder bereits füher (je nach Targetkontakt) gibt es bereits Eindrücke, die über die Sensorik der Hellsinne funktionieren. So kann es vorkommen, dass der Viewer etwas riecht oder schmeckt, dass in seinem direkten Umfeld (Tisch, Blatt, Stift) nicht vorkommt. Bei Eindrücken im RV handelt es sich um alle Hellsinne, die zur Verfügung stehen. Jeder Viewer bekommt eine individuelle »Mischung« von diesen Erfahrungen.

Mir ist es desöfteren, vorrangig bei Weltraum Targets passiert, dass ich Chlor roch. Diese Chlorgerüche wurden immer stärker, je weiter der Fortschritt im Protokoll wurde. Wenn man dies bemerkt, ist es wichtig, dem Monitor sofort Bescheid zu geben. Das ist dann keine Einbildung – sondern solche Wahrnehmungen haben mit der Abspaltung zutun. Man ist dann sehr stark »on Target« und erlebt die Eindrücke stark mit. Bei dem Chlor Beispiel habe ich in einer Solo Session mit einer eigenen Methode den Geruch wieder stabilisiert und zurück geschraubt, wodurch es problemlos weiterging. In einem anderen Fall hatte ich einen sehr starken Strohgeschmack im Mund. Ein anderes mal wurde es vom Monitor geregelt. Genau dafür ist diese »Rolle« im Remote Viewing auch da. Der Monitor hat sich um den Viewer jederzeit zu kümmern. Wie ein Aufpasser.

Es gibt auch extremere Beispiele und hier werde ich auch eigene Erfahrungen anführen. Gerüche, Geschmäcker sind im Vergleich zu Charakter Eigenschaften recht harmlos. Es gibt ein Beispiel aus Amerika, wo ein Viewer im Geist eines Mörders unterwegs war, um einen Fall aufzuklären. Dadurch hatte er sich mit diesem Energiefeld verbunden. Er war dieser Mensch, während er in dieser Session aktiv war. Allerdings auch danach. Und genau um diese Bilokation geht es. – Ich würde es als einen Anhang bezeichnen. Dieser Mann hatte später Gedankengänge, die er eindeutig nicht als seine eigenen bezeichnen konnte, ein Fremdeinfluss im Energiesystem. Deswegen ist Detox sehr wichtig. Um sich von Personen, Orten wieder abzutrennen. Detox bedeutet, dass man es beherrscht sich komplett vom Ziel abzutrennen. Das Beispiel aus Amerika ist jetzt ein Extrem Beispiel, da die Zielperson auch nicht gerade ungefährlich war.

Vor allem zu Beginn sollte man Ziele vermeiden, die mit Gefahr zutun haben. Immerhin soll keine Angst entstehen, sondern ein guter Zugang zu seiner Intuition. Deswegen sollte man die Ziele immer richtig wählen, zugeschnitten auf die jeweilige Person. Jeder reagiert anders auf Targets.

In meiner eigenen Erfahrung kann ich berichten, dass vor allem das viewen von Personen, im speziellen DMPs (Deep Mind Probes) zu einer sehr starken integrierung und Verschmelzung von Systemen sorgt. Eigenschaften, Gedankenfelder, Emotionsfelder, Unterbewusste Begierden etc. können übertragen werden über einen längeren Zeitraum, wenn kein Detoxing erfolgt. So fährt ein Teil von sich selbst mit dem anderen mit, bis dieses Band wieder getrennt ist. Ein Vorgang, der schwer in Worte zu fassen ist.

Mir ist es schon mehrfach passiert, dass ich Charaktereigenschaften und Gedankengänge von anderen Personen in mir hatte. Oder auch Lust auf Essen, welches eindeutig das Lieblingsessen von jemanden anderen ist. Dieses wurde vollkommen unbewusst eingepackt. Das mag alles nicht so schlimm sein, solange man es erkennt und wieder trennt.

In einem Fall träumte ich einige Nächte lang von einem Mann, den ich im Vorfeld geviewt hatte. Da es sehr plötzlich auftauchte, viermal hintereinander, wurde mir klar hier stimmt etwas nicht. Ich bekam Eindrücke von ihm, seinem Umfeld und in späterer Folge auch Emotions Übertragungen. Der Targetkontakt war sehr stark und der Mann, der auch Monitor war, hatte das Detox gemacht doch es gab immer noch eine Verbindung. Als ich das merkte, konnte ich es trennen. Hier ist die Frage, natürlich wie geht man damit um? Am besten immer Detox Machen, mehrfach. Detox Techniken gibt es mehrere. Am Schluss sollte man die Session nochmals durchgehen und sich immer sagen, dass man nicht die Person ist und nicht an diesem Ort ist. Ein strikter Strich am Ende der Session – dann kann man sich sicher sein, von der Person, Ort etc abgetrennt zu sein. Außerdem darf man Folgendes nicht unterschätzen: Der Viewer und der geviewte können sich auch gegenseitig beeinflussen.

Viewen ist keine Einbahnstraße, sondern man landet auf einer Daten Autobahn, die niemals endet und sich immer austauschen wird.